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UN-Büro für Weltraumfragen: Mehr Länder als je zuvor können nun den Weltraum nutzen

UN News berichtet, das diesjährige Thema der Weltraumwoche, „Rocket revolution“, untersuche, wie neue Technologien und sinkende Startkosten den Zugang zum Weltraum verändern.

07. Okt. 2026, 09:24 UTC2 Min. Lesezeit1 Quellen

Die Fakten

  • Die Weltraumwoche findet vom 4. bis 10. Oktober statt und wird laut UN News seit 1999 jährlich begangen.
  • Das diesjährige Thema ist „Rocket revolution“, berichtete UN News am 6. Oktober.
  • UNOOSA-Chefin Aarti Holla-Maini sagte, mehr Länder, Institutionen und Gemeinschaften als je zuvor könnten den Weltraum nun nutzen.
  • UN News berichtete, die globale Weltraumwirtschaft sei auf dem Weg, bis 2030 zu einer Billionen-Dollar-Industrie zu werden.
  • COPUOS, 1959 gegründet, ist laut UN News das führende multilaterale Forum der Vereinten Nationen für Weltraum-Governance.

Etwas über die Erde hinaus zu starten, war laut UN News lange einer relativ kleinen Zahl nationaler Raumfahrtprogramme vorbehalten. Das ändere sich, berichtete das Medium am 6. Oktober. Wiederverwendbare Raketen, kommerzielle Startdienstleister, Start-ups, Universitätsteams und neue nationale Weltraumakteure trügen zu einem sich schnell entwickelnden Weltraumsektor bei, so UN News.

Dieser Wandel steht im Mittelpunkt des diesjährigen Themas der Weltraumwoche, „Rocket revolution“, berichtete UN News. Die Weltraumwoche wird laut dem Medium seit 1999 jährlich vom 4. bis 10. Oktober begangen. UN News erklärte, das Thema untersuche, wie neue Technologien, sinkende Startkosten und eine wachsende Zahl von Akteuren den Zugang zum Weltraum verändern.

Aarti Holla-Maini, Leiterin des UN-Büros für Weltraumfragen (UNOOSA), sagte, mehr Länder, Institutionen und Gemeinschaften als je zuvor hätten nun die Möglichkeit, den Weltraum für Wissenschaft, Erdbeobachtung (Überwachung des Planeten aus der Umlaufbahn), Kommunikation und Lösungen für Herausforderungen auf der Erde zu nutzen. Laut UN News unterstützt UNOOSA Initiativen zum Aufbau der Kenntnisse und Fähigkeiten, die für eine Beteiligung am Weltraumsektor nötig sind, darunter Access to Space for All, das Global Space Law Project, Space4Women und Space4Youth.

UN News berichtete, ein wachsender kommerzieller Weltraumsektor schaffe Möglichkeiten für Unternehmen, Forschende und Unternehmer. Das Medium erklärte, Länder seien bestrebt, sich einer globalen Weltraumwirtschaft anzuschließen, die auf dem Weg sei, bis 2030 zu einer Billionen-Dollar-Industrie zu werden. Für Länder und Gemeinschaften, die historisch weniger Möglichkeiten hatten, an Weltraumaktivitäten teilzunehmen, eröffne dieses Wachstum laut UN News Wege, Fachwissen aufzubauen, lokale Weltraumindustrien zu entwickeln und von der expandierenden Weltraumwirtschaft zu profitieren.

UN News berichtete, beim Zugang gehe es nicht nur darum, wer eine Rakete starten könne, sondern auch darum, wer über das Wissen, die Fähigkeiten, die Infrastruktur und die Möglichkeiten verfüge, am Weltraumsektor teilzunehmen. Das Medium erklärte, UNOOSA helfe aufstrebenden Weltraumnationen, Institutionen und Einzelpersonen in Entwicklungsländern, Zugang zu weltraumbezogenen Technologien, Einrichtungen und Forschungsmöglichkeiten zu erhalten.

UN News berichtete, ein sich wandelnder Weltraumsektor habe neue Fragen dazu aufgeworfen, wie Aktivitäten jenseits der Erde geregelt werden. Der Ausschuss für die friedliche Nutzung des Weltraums (COPUOS), 1959 gegründet, ist laut UN News das UN-Gremium, das mit der Förderung der internationalen Zusammenarbeit bei der Erforschung und friedlichen Nutzung des Weltraums beauftragt ist. Das Medium bezeichnete COPUOS als das weltweit führende multilaterale Forum für Weltraum-Governance, also als den wichtigsten Rahmen, in dem viele Länder die Frage gemeinsam erörtern.

Hintergrund

Laut UN News unterstützen Satelliten Dienste, auf die Menschen täglich angewiesen sind, darunter Kommunikation, Navigation, Wettervorhersage, Katastrophenhilfe und Umweltüberwachung. Die Weltraumwoche bringt laut dem Medium Studierende, Wissenschaftler, Lehrkräfte, Weltraumfachleute und Enthusiasten aus aller Welt zusammen.

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