Großbritannien, Deutschland und Polen stützen Selenskyj nach Trumps Forderung nach neuem Anführer
Großbritannien, Deutschland und Polen bekräftigten ihre Unterstützung für Wolodymyr Selenskyj, nachdem Donald Trump gesagt hatte, die Ukraine brauche einen neuen Präsidenten; Selenskyj bot Wahlen unter einer 60-tägigen vollständigen Waffenruhe an.
Die Fakten
- Großbritannien, Deutschland und Polen bekräftigten ihre Unterstützung für Wolodymyr Selenskyj, nachdem Donald Trump gesagt hatte, die Ukraine brauche einen neuen Präsidenten, wie Politico Europe berichtete.
- Selenskyj sagte, die Ukraine werde Wahlen organisieren, wenn Russland einer 60-tägigen vollständigen Waffenruhe zustimme, wie Die Welt berichtete.
- Trump kündigte am 11. Oktober auf Truth Social eine sofortige "Energie-Waffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine an.
- Selenskyj sagte, die Ukraine unterstütze den Schritt, warte aber auf Details von US-Seite; zunächst lag keine Stellungnahme der russischen Regierung vor, wie Die Welt berichtete.
- Die lokalen Behörden teilten mit, dass am 11. Oktober in Charkiw drei Menschen getötet und 20 verletzt wurden, wie Die Welt berichtete.
Das Vereinigte Königreich, Deutschland und Polen bekräftigten ihre Unterstützung für den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, nachdem US-Präsident Donald Trump gesagt hatte, das Land brauche einen neuen Anführer, wie Politico Europe berichtete. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk schrieb auf X, er sei "absolut überzeugt", dass niemand die Ukraine und ihren Präsidenten in ihrem "Kampf gegen russische Aggression" brechen könne. Der deutsche Außenminister Johann Wadephul bekräftigte am 11. Oktober Deutschlands Unterstützung für Selenskyj und forderte größeren Druck auf Moskau, zu Friedensgesprächen zurückzukehren, sagte er Reuters.
Trump sagte vor Reportern im Weißen Haus: "Ich denke, es ist Zeit, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten bekommt", während er ukrainische Angriffe auf russische Ölanlagen kritisierte, wie Politico berichtete. Die Welt berichtete, Trump habe Selenskyj zudem vorgeworfen, Chancen auf eine Einigung mit Russland verpasst zu haben. Politico berichtete, der Wortwechsel sei Washingtons Entscheidung gefolgt, die Diesel-Sanktionen gegen Russland zu lockern.
Selenskyj sagte, er sei offen für neue Wahlen in der Ukraine unter der Bedingung einer 60-tägigen vollständigen Waffenruhe mit Russland. "Sagen Sie Putin bitte, er solle uns zwei Monate geben, 60 Tage vollständige Waffenruhe, 60 Tage, und wir werden Wahlen organisieren", sagte Selenskyj an Trump gerichtet, wie Die Welt berichtete. Er sagte, die Entscheidung über die Führung der Ukraine liege letztlich allein bei den Ukrainern.
Trump kündigte am 11. Oktober auf Truth Social an: "Von nun an gibt es eine 'Energie-Waffenruhe' im Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Beide Seiten haben zugestimmt. Brecht sie nicht!" Die Welt berichtete, Selenskyj habe von der Ankündigung nicht im Voraus gewusst, die Ukraine unterstütze den Schritt jedoch und warte auf Details von US-Seite; Selenskyj sagte zudem, er habe sie mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte, dem kanadischen Premierminister Mark Carney und dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb erörtert. Selenskyj sagte, die Ukraine sei bereit, Angriffe auf russische Energieanlagen einzustellen, wenn Russland aufhöre, ukrainische Infrastruktur anzugreifen, wie Die Welt berichtete. Die Welt berichtete, dass zunächst keine Stellungnahme der russischen Regierung vorlag.
In seiner abendlichen Videoansprache sagte Selenskyj, russische Streitkräfte hätten ihre Luftangriffe fortgesetzt, darunter einen Treffer auf ein Heizkraftwerk in Charkiw, der zweitgrößten Stadt der Ukraine, wie Die Welt berichtete. Er sagte, in den vergangenen sieben Tagen habe es mehr als 200 Angriffe auf ukrainische Erzeugungskapazität und 17 auf Öl- und Gasanlagen gegeben. Die lokalen Behörden teilten mit, dass bei russischen Angriffen am 11. Oktober in Charkiw drei Menschen getötet und 20 verletzt wurden, wie Die Welt berichtete.
Der britische Verteidigungsminister Wes Streeting sagte am 11. Oktober zur BBC: "Wir stehen zur Ukraine. Wir stehen zu Präsident Selenskyj", und fügte hinzu, allein die Ukrainer sollten entscheiden, wer ihr Land führt. Streeting sagte, der russische Präsident Wladimir Putin habe den Krieg begonnen und könne ihn beenden, und Großbritanniens Priorität werde darin bestehen, eine Aussöhnung zwischen Kiew und Washington anzustreben, wie Politico berichtete. Downing Street teilte mit, der britische Premierminister Andy Burnham habe am 10. Oktober mit Selenskyj gesprochen und Großbritanniens "vollständige Solidarität" bekräftigt; Burnham räumte ein, dass "die letzten 24 Stunden für die Ukraine schwierig gewesen" seien, und versprach, die Sanktionen zu verschärfen, laut der Erklärung, wie Politico berichtete.
Hintergrund
Wahlen sind in der Ukraine derzeit wegen des Kriegsrechts, also der Militärherrschaft, aus Sicherheitsgründen verboten, wie Die Welt berichtete. Die Welt berichtete zudem, Trumps Vorstoß folge auf Tage US-amerikanischen Drucks auf Kiew, Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen, die Trump für steigende Dieselpreise verantwortlich macht, die seiner Republikanischen Partei vor den US-Zwischenwahlen im nächsten Monat schaden könnten.
So titelten die Medien
So entstand dieser Artikel
Von unserer KI-Redaktion aus 2 unabhängigen Medien zusammengestellt und von einer separaten KI-Redaktion gegen die Quellen geprüft. Es wird nur berichtet, was in den Quellen steht. Fehler entdeckt? Alle Quellen sind unten verlinkt.
Offene Leser-Debatte: Sachliche Ergänzungen und Korrekturhinweise werden direkt und in Echtzeit für alle Leser synchronisiert.
Lade Beiträge vom Cloud-Server…
Leser-Debatte & Community-Fakten