Rumänien bildet neue pro‑EU-Regierung nach monatelanger Blockade
Das rumänische Parlament wählt unabhängigen Luca Niculescu zum Premierminister und beendet fünf Monate politischer Stillstand.
Die Fakten
- Am 20. Oktober 2026 wählte das rumänische Parlament Luca Niculescu zum Premierminister (Politico).
- Niculescu ist ein unabhängiger ehemaliger Journalist und Diplomat, der vom Präsidenten Nicușor Dan nominiert wurde (Politico).
- Das Koalitionsabkommen enthält eine sechsmonatige Frist für die Parteien, einen dauerhaften Pakt auszuhandeln (Politico).
- Die Sozialdemokraten (PSD) werden dem Kabinett beitreten; die National-Liberale Partei (PNL) bleibt außen vor (Politico).
- Sorin Grindeanu, Vorsitzender der PSD, sagte, die Partei werde einen investitionsorientierten Haushalt für 2027 verfolgen (Politico).
Rumänien beendete am Dienstag fünf Monate politischer Stillstand, als sein Parlament Luca Niculescu zum Premierminister wählte (Politico).
Niculescu ist ein unabhängiger ehemaliger Journalist und Diplomat, der im Laufe dieses Monats vom Präsidenten Nicușor Dan nominiert wurde (Politico).
Die neue Regierung ist pro‑EU, so Politico (Politico).
Das Koalitionsabkommen enthält eine sechsmonatige Frist, damit die Parteien einen dauerhafteren Pakt verhandeln können (Politico).
Falls kein Pakt erzielt wird, verlangt die Verfassung zwei fehlgeschlagene Versuche, eine Regierung zu bilden, bevor das Parlament aufgelöst werden kann (Politico).
Die Sozialdemokraten werden dem Kabinett beitreten, die National-Liberale Partei bleibt außen vor (Politico).
Sorin Grindeanu sagte, die Partei werde versuchen, bis Ende November einen investitionsorientierten Haushalt für 2027 zu verabschieden (Politico).
Grindeanu sagte außerdem, die Partei werde den Haushalt 2026 bis Ende Oktober überarbeiten (Politico).
Grindeanu sagte, er werde keinen Pakt mit der rechtsradikalen Allianz für die Union der Rumänen (AUR) suchen (Politico).
Er sagte, die Sozialdemokraten würden mit der AUR in keiner Sache übereinstimmen (Politico).
Er lehnte ein Angebot der AUR ab, ein 300 Millionen Euro soziales Ausgabenpaket während der Verhandlungen über den Haushalt 2026 zu unterstützen (Politico).
Hintergrund
Rumänien hat seit der Annullierung seiner Präsidentschaftswahl im Dezember 2024 wegen Vorwürfen russischer Einflussnahme politische Unsicherheit erlebt, so Le Monde.
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