Robert Hall und Michael Woodford gewinnen Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 2026
Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften erklärte, die beiden Amerikaner seien für Arbeiten zu den mikroökonomischen Grundlagen der makroökonomischen Stabilisierung ausgezeichnet worden; der Preis ist mit 12 Millionen schwedischen Kronen dotiert.

Die Fakten
- Die Amerikaner Robert E. Hall und Michael Woodford gewannen den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 2026, teilte die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften am Montag, 12. Oktober, mit.
- Die Akademie würdigte die beiden für "mikroökonomische Grundlagen der makroökonomischen Stabilisierung".
- Der Preis ist mit 12 Millionen schwedischen Kronen (1,2 Millionen Dollar) dotiert und ist der letzte in diesem Jahr verliehene Preis.
- Der Vorsitzende des Komitees, John Hassler, sagte, ihre Arbeit habe eine stabile theoretische Grundlage für Modelle geliefert, die von Zentralbanken und Regierungen weltweit genutzt werden.
- Der Wirtschaftspreis wurde erstmals 1969 verliehen und von Schwedens Zentralbank gestiftet, nicht in Alfred Nobels Testament von 1895.
Die Amerikaner Robert E. Hall und Michael Woodford gewannen den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 2026, teilte die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften am Montag, 12. Oktober, mit. Die Akademie erklärte, die Auszeichnung gelte "für mikroökonomische Grundlagen der makroökonomischen Stabilisierung". Die Gewinner wurden in der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften in Stockholm bekannt gegeben.
Die Auszeichnung trägt offiziell den Namen Sveriges Riksbank Prize in Economic Sciences in Memory of Alfred Nobel, wie The Japan Times berichtet. Sie ist mit 12 Millionen schwedischen Kronen (1,2 Millionen Dollar) dotiert und ist der letzte in diesem Jahr verliehene Preis.
John Hassler, Vorsitzender des Komitees für den Preis für Wirtschaftswissenschaften, sagte in einer Erklärung, "die Arbeit der Preisträger hat uns eine stabile theoretische Grundlage für die Modelle geliefert, die heute von Zentralbanken und Regierungen auf der ganzen Welt genutzt werden". Hassler sagte außerdem: "Mit ihnen sind wir besser gerüstet, um Schocks in der Wirtschaft zu bewältigen, etwa Energiekrisen oder plötzliche Veränderungen dabei, wie viel Haushalte konsumieren."
The Japan Times berichtete, die beiden Preisträger hätten neue makroökonomische Modelle entwickelt, die die Fähigkeit verbesserten, eine wirksame Stabilisierungspolitik umzusetzen. Dem Bericht zufolge ermöglichen diese zeitlich gut abgestimmte fiskal- und geldpolitische Maßnahmen, die die Intensität schädlicher Schwankungen in der Wirtschaft verringern können. Le Monde beschrieb die Auszeichnung als Ehrung für zwei Ökonomen, die "den makroökonomischen Analyse-Rahmen neu aufgebaut" hätten. Die Zeitung berichtete, durch die Untersuchung, wie Konsumentscheidungen getroffen und wie Preise konkret festgelegt werden, hätten die beiden das Verständnis der Wirtschaft verfeinert und staatlichen Entscheidungsträgern neue Instrumente an die Hand gegeben.
Der Wirtschaftspreis wurde laut The Japan Times erstmals 1969 verliehen. Er gehört nicht zu den ursprünglichen fünf Auszeichnungen, die in Alfred Nobels Testament von 1895 geschaffen wurden; er wurde von Schwedens Zentralbank gestiftet. Die Mehrheit der bisherigen Preisträger stammte aus den Vereinigten Staaten, und nur drei Frauen haben je gewonnen, zuletzt Claudia Goldin 2023 für Arbeiten dazu, wie sich das Geschlecht im Laufe der Zeit auf Bezahlung und Beschäftigung in den Vereinigten Staaten ausgewirkt hat.
Die Gewinner des vergangenen Jahres waren Joel Mokyr, Philippe Aghion und Peter Howitt für Arbeiten zur "schöpferischen Zerstörung" und dazu, wie neue Technologien und Produktionsmethoden Wachstum und Lebensstandard steigern können. Die Nobelpreise für Medizin, Physik, Chemie, Literatur und Frieden wurden in der Vorwoche bekannt gegeben. Eine Analyse des Institute for Scientific Information, Teil von Clarivate, hatte Forschende aus den Bereichen Geldpolitik, Ökonomie der Informationstechnologie und evolutionäre Wirtschaftstheorie als mögliche Preisträger ausgewählt.
Hintergrund
Der Wirtschaftspreis ist der letzte der diesjährigen Nobelpreis-Bekanntgaben. Anders als die anderen Auszeichnungen wurde er von Schwedens Zentralbank ins Leben gerufen und nicht in Alfred Nobels Testament von 1895, und er wurde erstmals 1969 verliehen. Sein offizieller Name lautet Sveriges Riksbank Prize in Economic Sciences in Memory of Alfred Nobel.
So titelten die Medien
So entstand dieser Artikel
Von unserer KI-Redaktion aus 2 unabhängigen Medien zusammengestellt und von einer separaten KI-Redaktion gegen die Quellen geprüft. Es wird nur berichtet, was in den Quellen steht. Fehler entdeckt? Alle Quellen sind unten verlinkt.
Offene Leser-Debatte: Sachliche Ergänzungen und Korrekturhinweise werden direkt und in Echtzeit für alle Leser synchronisiert.
Lade Beiträge vom Cloud-Server…
Leser-Debatte & Community-Fakten