Neue Climate Connectivity Taxonomy ordnet Begriffe aus Klimaanpassungsfeldern zu
Eine neue Version der Climate Connectivity Taxonomy, entwickelt mit Unterstützung des EU-finanzierten Projekts FAIR2Adapt, bildet Verbindungen zwischen Begriffen der Klimaanpassung und des Katastrophenrisikos ab und wahrt dabei ihre unterschiedlichen Bedeutungen.
Die Fakten
- Die Climate Connectivity Taxonomy ist eine KI- und menschenkuratierte Sammlung von Begriffen zu Klimawandel und Katastrophenrisiko, die mit Unterstützung des EU-finanzierten Projekts FAIR2Adapt entwickelt wurde.
- Sie bildet Verbindungen zwischen verwandten, aber nicht austauschbaren Begriffen wie „Anpassungskapazität“, „Bewältigungskapazität“ und „Vorsorge“ ab.
- Sie bildet die Grundlage für den Climate Connectivity Hub, der Wissen von weADAPT, CORDIS, PreventionWeb, Climate-ADAPT und der Resilience Platform bündelt.
- Sie wurde unter Verwendung des Glossars des Sechsten Sachstandsberichts des IPCC und der Hazard Information Profiles des Büros der Vereinten Nationen für Katastrophenrisikominderung und des International Science Council erstellt.
- Ihre wissenschaftlichen Grundlagen wurden im Februar 2026 in der begutachteten Fachzeitschrift Climatic Change veröffentlicht.
Eine neue Version der Climate Connectivity Taxonomy ist jetzt verfügbar, wie Phys.org berichtet. Die Taxonomie wurde mit Unterstützung des EU-finanzierten Projekts FAIR2Adapt entwickelt. Phys.org berichtete, dass sie eine KI- und menschenkuratierte Sammlung von Begriffen zu Klimawandel und Katastrophenrisiko ist. Die Veröffentlichung sei ein Schritt zur Lösung des Problems, dass Klimawissen schwer zu finden, über Online-Plattformen verstreut und mit uneinheitlicher Terminologie beschrieben sei, berichtete Phys.org.
Forschende, Praktiker und politische Entscheidungsträger, die an der Anpassung an den Klimawandel und der Katastrophenrisikominderung arbeiten, verwenden laut Phys.org häufig unterschiedliche Begriffe für eng verwandte Konzepte. Ein Praktiker der Anpassung könnte sich auf „Anpassungskapazität“ konzentrieren, während eine Fachkraft für Katastrophenrisiko von „Bewältigungskapazität“ oder „Vorsorge“ spricht. Laut Phys.org sind diese Begriffe verwandt, aber nicht austauschbar; sie spiegeln unterschiedliche Perspektiven, Werte, Disziplinen, Zeitskalen und Arten des Risikoverständnisses wider. Die Taxonomie bildet Verbindungen zwischen Begriffen ab und bewahrt dabei ihre unterschiedlichen Bedeutungen, anstatt vielfältige Terminologie in ein einziges Vokabular zu zwingen.
Laut Phys.org bildet die Taxonomie die Grundlage für den Climate Connectivity Hub, ein Online-Such- und Entdeckungswerkzeug. Der Hub bündelt Wissen von Plattformen wie weADAPT, CORDIS, PreventionWeb, Climate-ADAPT und der Resilience Platform. Sie bildet zudem die Grundlage für ein interaktives Glossar auf weADAPT, einer globalen Plattform für Anpassung, bei dem beim Überfahren eines hervorgehobenen Begriffs dessen Definition angezeigt wird. Phys.org berichtete, dass dies für andere Plattformen nützlich sein und die Interoperabilität zwischen ihnen erhöhen könnte.
„Es fehlt uns nicht an Wissen zur Klimaanpassung. Wir haben Schwierigkeiten, es zu verbinden“, sagte Anne Fouilloux, Koordinatorin des Projekts FAIR2Adapt und Chief Technology Officer bei LifeWatch ERIC. Fouilloux sagte, das Projekt arbeite daran, Lücken zwischen Disziplinen, Gemeinschaften und Plattformen zu überbrücken. Sie sagte, die Taxonomie sei ein Beispiel dafür, wie FAIR-Prinzipien helfen könnten, fragmentiertes Wissen in Wissen umzuwandeln, das gefunden, verbunden und wiederverwendet werden kann.
Phys.org berichtete, dass die Taxonomie unter Verwendung international anerkannter Quellen erstellt wurde. Dazu gehören das Glossar des Sechsten Sachstandsberichts des IPCC und die Hazard Information Profiles, die vom Büro der Vereinten Nationen für Katastrophenrisikominderung und dem International Science Council entwickelt wurden. KI-gestützte Werkzeuge sammeln kontinuierlich Plattforminhalte, um neue Begriffe zu identifizieren, die menschliche Expertinnen und Experten anschließend prüfen, bevor sie in die Taxonomie aufgenommen werden, so Phys.org.
Die wissenschaftlichen Grundlagen der Taxonomie sind in einem begutachteten Artikel dargelegt, der im Februar 2026 in der Zeitschrift Climatic Change veröffentlicht wurde, so Phys.org. Der Artikel trägt den Titel „Scaling knowledge interoperability for accelerated climate action through the Climate Connectivity Hub and Taxonomy“. Phys.org nannte Sukaina Bharwani, Kate Williamson und Adam Wangrat als Autorinnen und Autoren.
Hintergrund
Die Anpassung an den Klimawandel erfordert laut Phys.org schnelle, fundierte Entscheidungen. Das für diese Entscheidungen benötigte Wissen ist oft schwer zu finden, über Online-Plattformen verstreut und mit uneinheitlicher Terminologie beschrieben. Die Taxonomie soll Forschenden, Praktikern und politischen Entscheidungsträgern helfen, vorhandene Arbeiten zu finden, zu verbinden und darauf aufzubauen.
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