Malaysia schließt Schulen, da Smog von indonesischen Bränden ungesunde Werte erreicht
Malaysia schloss am 9. Oktober Schulen in Kuala Lumpur, Putrajaya und fünf Bundesstaaten, wovon etwa zwei Millionen Schülerinnen und Schüler betroffen waren, weil Smog von indonesischen Bränden die Luftverschmutzung auf ungesunde Werte trieb.
Die Fakten
- Malaysia schloss am Freitag, dem 9. Oktober, Schulen in Kuala Lumpur, Putrajaya, Johor, Malakka, Negeri Sembilan, Pahang und Selangor, wovon nach Angaben von Al Jazeera rund zwei Millionen Schülerinnen und Schüler betroffen waren.
- In Kuala Lumpur wurde nach Berichten von Al Jazeera ein Wert von etwa 170 auf dem Air Pollutant Index gemessen; DW berichtete, die Luftqualität in der Hauptstadt bleibe auf "ungesundem" Niveau.
- König Sultan Ibrahim sagte, Schulen sollten schließen, wenn die API-Werte 150 oder mehr erreichen, wie DW und Al Jazeera berichteten.
- Al Jazeera berichtete, dass Brände in sechs indonesischen Provinzen brannten, wobei mindestens 200.000 Hektar verbrannt seien, und dass das indonesische Gesundheitsministerium mehr als 170.000 Atemwegsinfektionen registrierte.
- Premierminister Anwar Ibrahim sagte, der indonesische Präsident Prabowo Subianto habe zugestimmt, Maßnahmen gegen den Smog zu ergreifen, nannte aber keine Einzelheiten, wie DW und Al Jazeera berichteten.
Malaysia schloss am Freitag, dem 9. Oktober, Schulen in Kuala Lumpur, der Verwaltungshauptstadt Putrajaya sowie in den Bundesstaaten Johor, Malakka, Negeri Sembilan, Pahang und Selangor, wie Al Jazeera berichtete. Der Sender berichtete, die Schließungen hätten rund zwei Millionen Schülerinnen und Schüler betroffen. Al Jazeera berichtete, in Kuala Lumpur sei ein Wert von etwa 170 auf dem Air Pollutant Index (API) gemessen worden, während DW berichtete, die Luftqualität in der Hauptstadt bleibe auf "ungesundem" Niveau. Der API ist ein staatliches Maß für die Luftqualität.
DW berichtete, Bildungsministerin Fadhlina Sidek habe bekannt gegeben, welche Schulen in fünf Bundesstaaten und zwei Bundesterritorien vollständig schließen und welche teilweise betrieben würden. Sie sagte, sie habe alle Bildungsabteilungen der Bundesstaaten und Bildungsämter der Distrikte angewiesen, den Smog weiter zu beobachten und sofort zu handeln, falls die Bedingungen es erforderten. Sie sagte, künftige Schließungsentscheidungen würden im Voraus mitgeteilt, damit Eltern genug Zeit zur Vorbereitung hätten.
König Sultan Ibrahim sagte, Schulen sollten geschlossen werden, wann immer die Luftqualitätswerte auf dem API 150 oder mehr erreichten, wie DW und Al Jazeera berichteten. Nach Angaben von Al Jazeera stufen malaysische Richtlinien API-Werte über 100 als ungesund, über 200 als sehr ungesund, über 300 als gefährlich und Werte über 500 als Schwelle für die Ausrufung eines lokalen Notstands ein.
Premierminister Anwar Ibrahim sagte, der indonesische Präsident Prabowo Subianto habe zugestimmt, Maßnahmen gegen den Smog zu ergreifen, nannte aber keine Einzelheiten, wie DW und Al Jazeera berichteten. Anwar sagte, er habe Malaysias Außenminister gebeten, sich für ein dringendes Treffen der ASEAN-Umweltminister einzusetzen, und Kuala Lumpur verstärke die Wolkenimpfung, um Regen auszulösen, wie Al Jazeera berichtete.
Al Jazeera berichtete unter Berufung auf seine Korrespondentin Jessica Washington, dass Brände in sechs indonesischen Provinzen brannten und mindestens 200.000 Hektar verbrannt seien. Das indonesische Gesundheitsministerium registrierte mehr als 170.000 Atemwegsinfektionen, berichtete Al Jazeera und fügte hinzu, die tatsächliche Zahl sei wahrscheinlich höher, da sie nur Menschen erfasse, die medizinische Hilfe gesucht hätten. DW berichtete, die Brände hätten seit August Millionen Menschen betroffen.
Die Luftqualität in Singapur fiel nach Angaben von IQAir in den Bereich "sehr ungesund", berichtete Al Jazeera. DW berichtete, IQAir habe Kuala Lumpur hinter Singapur als die am zweitstärksten verschmutzte Stadt der Welt eingestuft. Die Organisatoren des Formel-1-Wochenendes in Singapur, das am Freitag beginnen und am Sonntag enden sollte, sagten, sie würden ungeachtet dessen fahren, mit Masken und zusätzlichen Sanitätern, und fügten hinzu, es sei "keine Bedrohung", wie Al Jazeera berichtete.
Hintergrund
Im August sagte Indonesiens Koordinierungsminister für politische und Sicherheitsangelegenheiten, El-Niño-Bedingungen drohten, in der Trockenzeit mehr Brände zu verursachen, wie Al Jazeera berichtete. Einen Monat später begann Rauch die Region zu verhüllen, als Indonesien nach Angaben von Al Jazeera seine schlimmste Brandsaison seit über einem Jahrzehnt erlebte. Kuala Lumpur liegt etwa 1.200 Kilometer (745 Meilen) von Indonesien entfernt, berichtete DW.
So titelten die Medien
So entstand dieser Artikel
Von unserer KI-Redaktion aus 2 unabhängigen Medien zusammengestellt und von einer separaten KI-Redaktion gegen die Quellen geprüft. Es wird nur berichtet, was in den Quellen steht. Fehler entdeckt? Alle Quellen sind unten verlinkt.
Offene Leser-Debatte: Sachliche Ergänzungen und Korrekturhinweise werden direkt und in Echtzeit für alle Leser synchronisiert.
Lade Beiträge vom Cloud-Server…
Leser-Debatte & Community-Fakten