Chinas Goldene Woche zieht 31,19 Millionen Reisende an, Ausgaben bleiben zurückhaltend
Citigroup-Analysten sagten, die Ausgaben pro Reisenden seien moderat und das Verkehrsaufkommen während Chinas 13-tägiger Ferien weitgehend unverändert gewesen, während Forscher selektive Verbraucher und schwache Nachfrage anführten.
Die Fakten
- 31,19 Millionen Passagiere reisten während des 13-tägigen Ferienzeitraums nach dem Mittherbstfest am 25. September und dem Nationalfeiertag am 1. Oktober, laut DW.
- Citigroup-Analysten sagten, das Verkehrsaufkommen sei in den ersten vier Ferientagen im Jahresvergleich um 0,1 % gestiegen, unter dem Anstieg von 3,5 % während der diesjährigen Maifeiertagsferien, berichtete DW.
- Staatsmedien meldeten am 1. Oktober einen Rekord von 25,204 Millionen Passagierfahrten im chinesischen Schienennetz, laut DW.
- Die chinesische Regierung stellte Gutscheine im Wert von mehr als 310 Millionen Yuan (41,2 Millionen Euro) bereit, um die Ausgaben während der Goldenen Woche anzukurbeln, berichtete DW.
- Die durchschnittlichen Ausgaben pro Reise während der Feriensaison des letzten Jahres betrugen 911,04 Yuan (rund 121 Euro), der niedrigste Wert seit drei Jahren, laut Reuters.
31,19 Millionen Passagiere reisten während des 13-tägigen Ferienzeitraums, der auf das Mittherbstfest am 25. September und den Nationalfeiertag Chinas am 1. Oktober folgte, laut DW. Staatsmedien meldeten am 1. Oktober einen Rekord von 25,204 Millionen Passagierfahrten im chinesischen Schienennetz, berichtete DW.
Citigroup-Analysten sagten, frühe Daten deuteten auf moderatere Ausgaben pro Reisenden und ein weitgehend unverändertes Passagieraufkommen hin, laut DW. Das Verkehrsaufkommen in den ersten vier Ferientagen stieg im Jahresvergleich um 0,1 %, sagten die Analysten, weit unter dem Anstieg von 3,5 %, der während der diesjährigen Maifeiertagsferien zu verzeichnen war.
Xi, eine Reisende Mitte 20, sagte DW, sie habe 5.000 Yuan (etwa 660 Euro) für ihren Flug ausgegeben, den größten Posten ihrer Reise. „Ich verdiene dieses Jahr weniger, deshalb senke ich mein Budget für die diesjährige Goldene Woche“, sagte sie. Für jede Mahlzeit setzte sie ein Budget von 200 Yuan (etwa 26 Euro) fest.
Lizzi C. Lee, Fellow für die chinesische Wirtschaft am Asia Society Policy Institute, sagte DW, chinesische Verbraucher würden zunehmend selektiv. Sie sagte, die Menschen seien bereit, auszugehen und Geld auszugeben, achteten aber stärker darauf, wie viel und wofür sie es ausgeben, und sie würden für Reisen, Konzerte, Restaurants, Erlebnisse und Technik ausgeben und dann anderswo aggressiv sparen, wenn sie es für lohnenswert hielten. Guo-Chen Wang, assoziierter Forschungsmitarbeiter am Chung-Hua-Institut für Wirtschaftsforschung, sagte DW, der Trend zum Budgetreisen unter chinesischen Besuchern halte an, wobei die Zahl der Reisen steige, der Konsum aber angespannt bleibe.
Wang sagte, die Gutscheine der Regierung im Wert von mehr als 310 Millionen Yuan (41,2 Millionen Euro) seien „eine alte Lösung für ein altes Problem“. Er sagte, Peking glaube weiterhin, die niedrigen Ausgaben lägen an der Zurückhaltung der Verbraucher, und fügte hinzu: „Tatsächlich denken wir, dass chinesische Verbraucher nicht ausgeben können.“ Wang sagte, die Ersparnisse bei chinesischen Banken stiegen weiter, aber die große Mehrheit befinde sich in den Händen eines kleinen Teils der Bevölkerung, und das grundlegende Problem sei die Vermögenskluft in der chinesischen Gesellschaft.
Lee sagte, sie sehe die schwachen Ausgaben während dieser Goldenen Woche als Vertrauensproblem und verwies auf die Auswirkungen des Immobilienabschwungs auf das Vermögen der Haushalte, schwache Einkommens- und Beschäftigungserwartungen sowie mehrere Jahre schwacher Preise, die die Menschen ihrer Ansicht nach dazu erzogen hätten, auf Rabatte zu warten und nach Schnäppchen zu suchen. Die durchschnittlichen Ausgaben pro Reise während der Feriensaison des letzten Jahres betrugen 911,04 Yuan (rund 121 Euro), der niedrigste Wert seit drei Jahren, laut Reuters. Eine Veröffentlichung des Internationalen Währungsfonds, „Toward a New Economic Growth Model for China“, stellte fest, dass Chinas Binnennachfrage seit der Pandemie schwach gewesen sei, als die Korrektur des Immobilienmarkts begann, berichtete DW.
Hintergrund
Die Goldene Woche gilt als Barometer der chinesischen Wirtschaft, und Peking nutzt sie laut DW als Gelegenheit, die Kaufkraft der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt zu präsentieren. Eine Veröffentlichung des Internationalen Währungsfonds stellte fest, dass Chinas Binnennachfrage seit der Pandemie schwach gewesen sei, als die Korrektur des Immobilienmarkts begann.
So titelten die Medien
So entstand dieser Artikel
Von unserer KI-Redaktion aus 1 unabhängigen Medien zusammengestellt und von einer separaten KI-Redaktion gegen die Quellen geprüft. Es wird nur berichtet, was in den Quellen steht. Fehler entdeckt? Alle Quellen sind unten verlinkt.
Sachliche Ergänzungen, Korrekturhinweise und weiterführende Primärquellen sind willkommen. Keine Beleidigungen oder Parteipropaganda.
Noch keine Beiträge vorhanden. Sei der Erste, der verifizierten Kontext beiträgt.
Leser-Debatte & Community-Fakten
0 Beiträge