Politik

Die Linke in Berlin diskutiert Umgang mit Abgeordneten Vanessa Emde

Die Führung der Linken trifft Entscheidung, ob Abgeordnete Vanessa Emde wegen ihrer israelkritischen Äußerungen ausgeschlossen werden soll.

Von PLAIN. Editorial DeskVeröffentlicht 1 Min. Lesezeit2 Quellen

Die Fakten

  • Die Führung der Linken traf sich am 20. Oktober digital, um die Abgeordnete Vanessa Emde zu besprechen. (S1)
  • Emde erklärte, es gäbe kein Existenzrecht für Staaten, sondern nur für Menschen, und sie zieht diese Aussagen nicht zurück. (S1, S2)
  • Emde kritisierte eine Antisemitismusbekundung, die das Existenzrecht Israels bekräftigt. (S1, S2)
  • Die Führung erklärte, sie sehe keine Grundlage mehr für eine Zusammenarbeit mit Emde. (S1, S2)
  • Die Linke erzielte bei der Landtagswahl am 20. September 25,7 % der Stimmen. (S2)

Tagesschau berichtete, dass die Führung der Linken am 20. Oktober digital die Abgeordnete Vanessa Emde besprochen hat. (S1)

Emde sagte in einem Instagram‑Video, es gäbe kein Existenzrecht für Staaten, sondern nur für Menschen, und sie zieht diese Aussagen nicht zurück. (S1, S2)

Sie kritisierte eine Antisemitismusbekundung, die das Existenzrecht Israels bekräftigt, die sie und andere Parteimitglieder unterzeichnet hatten. Die Führung erklärte, sie sehe keine Grundlage mehr für eine Zusammenarbeit mit ihr. (S1, S2)

Der Spiegel berichtete, dass die Linke bei der Landtagswahl am 20. September 25,7 % der Stimmen erzielte und damit die größte Partei im Landtag wurde. (S2)

Der Spiegel wies zudem darauf hin, dass die Partei am 31. Oktober einen Parteitag abhalten wird, um über Koalitionsgespräche mit den Grünen und der SPD zu entscheiden, und dass die Linke, falls eine Koalition zustande kommt, mit ihrer Vorsitzenden Elif Eralp Berlins erste linke Bürgermeisterin werden könnte. (S2)

Hintergrund

Die Linke ist nach der Landtagswahl am 20. September die größte Partei im Landtag. Ihre Führung diskutiert, wie sie interne Meinungsverschiedenheiten zu Israel und Antisemitismus handhaben soll. Das Ergebnis wird die Koalitionsverhandlungen mit den Grünen und der SPD beeinflussen.

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